Hugendubel - Die Welt der Kinder
Exklusiv-Interview mit Alexander Steffensmeier Lieselottes Freund, der Hund, kann nicht einschlafen. Er vermisst seine allerliebsten Kuscheltiere! Hat er sie auf dem Bauernhof liegen gelassen? Lieselotte und die anderen Freund:innen helfen ihm. Und dank der magischen Taschenlampe wird die Suche zu einer spannenden Nachtwanderung über den Hof. Alexander Steffensmeier Lieselotte, mach das Licht an! — Ein Taschenlampen-Suchbuch Fischer Sauerländer | 16 S. | 19,90 € Ab 4 Jahren | 199 Lesepünktchen Interaktiver Wimmelsuchspaß mit magischer Taschenlampe MIT WOW- EFFEKT Erscheint am 07.10.2026 © Alexander Steffensmeier und mit viel Herz, aber dabei nicht zu naiv oder süßlich – spricht auch die Erwachsenen an. Wenn die Großen beim Vorlesen Vergnügen an den Büchern haben, überträgt sich das ja auch auf die Kinder. Welche Kinderreaktion auf Lieselotte hat Sie besonders berührt, überrascht oder zum Lachen gebracht? Bestimmte Beispiele fallen mir da nie auf Anhieb ein. Es ist eher so, dass es grundsätzlich einfach viel Freude macht, die Bücher, die man so im stillen Kämmerlein zusammengewerkelt hat, bei Lesungen vorstellen zu können und zu sehen, dass sie den Kindern tatsächlich Spaß bereiten. Und wo es die Bücher nun inzwischen seit 20 Jahren gibt, sind bei den Lesungen hin und wieder auch schon fast erwachsene Geschwister dabei und erzählen mir, dass sie mit den Geschichten groß geworden sind. Da fühlt man sich ein bisschen alt, aber vor allem sehr warm ums Herz … Hand aufs Herz: Ist Lieselotte Ihnen schon einmal im Traum begegnet? Der arme Postbote wird im ersten Buch ja tatsächlich von der lauernden Lieselotte sogar noch in seinen Träumen verfolgt. Da sitzt sie dann plötzlich hinter der Supermarktkasse oder neben ihm im Bus. Zu meiner eigenen Überraschung bin ich davon bisher verschont geblieben. Mein bevorzugter Stresstraum ist immer noch die klassische Abi-Klausur, für die man nicht gelernt hat. Dann wache ich immer auf und stelle erleichtert fest, dass das inzwischen ja auch schon dreißig Jahre her ist … Letztlich haben mir Lehrerfreund:innen erzählt, dass sie den gleichen Traum inzwischen aus anderer Perspektive haben und schweißgebadet träumen, dass sie vergessen haben, die Klausuraufgaben für ihre Schüler:innen vorzubereiten. Was wieder mal zeigt, dass sich Kinder und Erwachsene im Kern ja irgendwie doch nicht so sehr unterscheiden … „Da fühlt man sich ein bisschen alt, aber vor allem sehr warm ums Herz.“ © Alexander Steffensmeier 23
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